Montag, 29. September 2008














"Lichttragend"

Erwachen

Die Nacht vergeht und verschwindet im Zwielicht.
Sterne verblassen während das wachsende Licht
die Schatten umschliesst und schliesslich zerbricht.
Die Stimmen der Schöpfung erwachen zum Leben, 
begrüssen den Tag und werden vom Licht umgeben.
Ich schliesse die Augen und sammle die Farben, 
laufe, soweit die Füsse mich tragen.
Laufe mit dem Wind um die Wette, 
atme ein und sprenge die Ketten.
Ein Augenblick der vergeht und doch die Welt bedeutet
Mit Frieden, still und doch voller Lebensfreude...

Dienstag, 9. September 2008

...nähm ich Flügel der Morgenröte














und flöge zum äussersten Meer...

Kinderaugen

Die Welt mit den Augen eines Kindes sehn.
Den Moment leben, statt versuchen ihn zu verstehn.
Die Welt mit einem Augenzwinkern zu seinem Spielplatz machen,
weinen und ein paar Sekunden später wieder fröhlich lachen.

Das Wunderschöne in jedem Kieselstein zu finden.
Die Augen zuhalten und einfach verschwinden.
Die Welt erkunden und nicht an morgen denken,
vorbehaltlos ein Lächeln schenken.

Springen und darauf vertrauen dass einen jemand fängt, 
sich nicht fragen:"Warum?" wenn jemand einem was schenkt.
Friedlich einschlafen in Papas Arm, 
um am Morgen die Welt mit offenen Augen anzustarrn.

Die Welt so sehn wie sie ist, 
schön im Detail und nicht im ganzen schlecht.

Montag, 8. September 2008

Zeitreise

Zurück zum Anfang, nochmal von vorn´
Das Ziel ist zum Startpunkt geword´n
Der Weg hat die Richtung geändert,
Das Schicksal hat sich gewendet.
Ein letzter Satz, ein Blick zurück.
Dann die Kehrtwende zum Eröffnungsstück.
Der Vorhang fällt, die Lichter gehn an,
ein Dejavue am Bühnenrand.

Tage vergehn, Erinnerungen bleiben.
Die schönsten davon ins Tagebuch schreiben.
Schließe die Augen beginne die Reise
zu den Momenten der Gedankenschneise.
durch die Wirren der Zeit, das Ziel ist der Start
Öffne die Augen, bin wieder in der Gegenwart.

Die Summe der Momente ergibt ein Leben,
die Guten, die Schlechten, die Sonne, der Regen.
Die die in Erinnerung bleiben
sind meisst die großen, nicht die kleinen.
Die Augenblicke, die Stunden, Minuten, Sekunden,
die Verluste, die Siege und Ehrenrunden.
Ein Lebenslauf am Stück und ohne Pause
durchatmen, verschnaufen, das Ziel ist Zuhause.